Headerneu
„Musik für Mäuse“

Vom 2. Mai an, jeweils mittwochs von 16.30 bis 17.15 Uhr, startet ein neuer Eltern-Kind-Schnupperkurs „Musik für Mäuse“ der Musikschule-Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden im Alten Rathaus Niederdorfelden.

Weiterlesen ...
Ukulelenkonzert

Am Sonntag, 29. April findet um 17 Uhr im Bürgertreff Kilianstädten ein Konzert mit dem Titel „Songs und Stories“ statt.

Weiterlesen ...
Musik aus den letzten vier Jahrzehnten

Am Samstag, 5. Mai, Beginn gegen 21 Uhr, tritt im Schloßkeller in Windecken die Band "Frogs Corner" auf.

Weiterlesen ...
Großes Konzert für kleine Leute

Am Sonntag, 29. April findet um 11 Uhr im Niederdorfelder Bürgerhaus, Burgstraße 5, wieder das Kinderkonzert der Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden statt.

Weiterlesen ...
IGHL wählt neuen Vorstand

Mehr als 50 Mitglieder waren auf der Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft Historische Landmaschinen (IGHL)anwesend, bei der ein neuer Vorstand gewählt wurde.

Weiterlesen ...
Kurse und Workshops

Als Erweiterung ihres Unterrichtsangebotes bietet die Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden auch im April und Mai Kurse und Workshops an.

Weiterlesen ...
Großer Sound im kleinen Schlosskeller

In Nidderau, Schöneck und Niederdorfelden sollte sie bekannt sein: Die „Bigband Nidderau“ der Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden.

Weiterlesen ...

Ein etwas anderes Familienkonzert gab es im Rahmen der Büdesheimer Schlosskonzerte.

Die Organisatoren berichten: "Die Besucher des 2. Büdesheimer Schlosskonzertes, das am vergangenen Sonntag, 25. März im Dorfgemeinschaftshaus Oberdorfelden stattfand, hatten sich auf „Klassik meets Jazz“ auf dem Klavier eingestellt. Das Plakat kündigte Werke von Chopin und Prokofiev, sowie von Corea und Ellington mit Tamara und Christoph Spendel an. Im Programm standen allerdings auch Werke von Bach und Beethoven und statt zweier Spendels drei. Der Leiter der veranstaltenden Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden löste in seiner Begrüßung das Rätsel auf. Tamara und Christoph Spendel hatten ihren achtjährigen Sohn Luca mitgebracht, dieser eröffnete frisch und munter mit J. S. Bachs Invention d-moll Nr. 4 BWV 775 und L. van Beethovens zwei-sätziger Sonatine F-Dur Nr.2 das spritzige Familien-Programm.

Seine Mutter, die Konzertpianistin Tamara Spendel, die in der Vergangenheit bereits bei den Schlosskonzerten zu Gast war, setzte fort und hatte für sich aus den 24 Preludes op. 28 von Frédéric Chopin die Nummern 1 bis 4 und 21 bis 24 zusammengestellt. Der im Winter 1838/39 auf Mallorca entstandene Zyklus weist Ähnlichkeiten zu Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ auf. Zunächst die Preludes Nr. 1 und 2 in C-Dur und a-moll, dann Nr. 3 in G-Dur und Nr. 4 in e-moll. Nr. 21 in B-Dur, Nr. 22 in g-moll, Nr. 23 in F-Dur, Nr. 24 in d-moll. Düster schwere Mollakkorde und leichte, melodiöse Teile weisen die sehr unterschiedlichen und kurzen Stücke auf. Im Programm schloss sich die von Sergei Prokofiev 1942 fertig gestellte Sonate Nr. 7 B-Dur op. 83 an. Hart an der Grenze zur Atonalität, in den Ecksätzen sowohl monumental, als auch zart und zerbrechlich, ist der Mittelsatz ganz in romantischer Tonsprache gehalten. Tamara Spendel arbeitete kraftvoll an dieser von starken Emotionen geschüttelten Sonate.

Danach griff Vater Spendel in die Tasten. Professor Christoph Spendel ist seit Jahrzehnten einer der renommiertesten deutschen Jazz-Pianisten und unterrichtet auch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. Zahlreiche Einspielungen hat er mit fast allen großen Namen der Jazz-Szene vorgelegt. Im Schlosskonzert interpretierte Christoph Spendel zunächst das von Duke Ellington und Billy Strayhorn 1939 komponierte „Take The „A“ Train“. Ein typisches Stück Swing, dem Chick Coreas „Spain“ und Earle Hagens „Harlem Nocturne“ folgten. Dann eine schwungvolle Eigenkomposition von Christoph Spendel: „Bosque Negro“. Ein Klavier-Feuerwerk mit südamerikanischer Rhythmik. Dass Familie Spendel komplett auswendig spielte und die komplexe Leistung mit Leichtigkeit vortrug, war beeindruckend. Jeder der drei hatte für das begeisterte Publikum in Oberdorfelden noch eine Zugabe vorbereitet. Ein sehr kurzweiliges Klavier-Konzert, bei dem für jeden Geschmack etwas zu finden war.

Am Samstag, 21. April 2018 findet um 17 Uhr in der ev. Andreaskirche in Büdesheim ein Sonderkonzert zugunsten der Sterntalerschule Büdesheim statt. Ein aus Mitgliedern des HR-Sinfonieorchesters bestehendes Streichquartett spielt „Der Tod und das Mädchen von Franz Schubert, sowie von Louis Spohr ein Duett für Violine und Viola. Der Eintritt ist frei, die Spenden kommen in vollem Umfang dem Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ zugute. www.musikschule.online."