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Gies bleibt Ortsvorsitzender

 

Die Schönecker Freien Demokraten haben im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt.

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Verteilung des Abfallkalenders

Der Abfallkalender der Gemeinde Schöneck für das Jahr 2018 wird vom 22. bis 24. November, sowie vom 6. bis 8. Dezember als Beilage im Blickpunkt Schöneck verteilt.

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„Zumba-Schöneck"

In Kooperation mit den Vereinen in Büdesheim und Kilianstädten wird der SV Oberdorfelden mit der Zumba-Trainerin Petra Schmid diese Sportart ab sofort unter dem Titel „Zumba-Schöneck“ anbieten.

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Gedenkstunde

 

Die Freien Sänger Kilianstädten begehen traditionelle Totenehrung mit einer Gedenkstunde.

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Adventskaffee

Der Vogelschutzverein Schöneck lädt alle Mitglieder mit Familie sowie Freunde und Gönner des Vereins zum traditionellen Adventskaffee ein.

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Freie Sänger feiern Schnapszahl-Geburtstag

Warum nicht mal einen krummen Geburtstag feiern? Als auch noch der Bürgertreff am 11.11. frei war, stand der Entschluss fest: die Freien Sänger Kilianstädten begehen ein Schnapszahljubiläum.

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Abschlussübung zum Saisonfinale

Mit der Zeitumstellung endet auch die „Open-Air“-Ausbildung der Feuerwehr Schöneck. Traditionsgemäß findet eine Hochwert-Abschlussübung mit den Summen aus den Inhalten des gesamten Jahres statt.

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Der Himmel hatte seine Schleusen geöffnet, als die Schönecker Vogelschützer früh morgens in Kilianstädten in den Bus stiegen, um gemeinsam einen schönen Tag zu verbringen.

Der Verein berichtet: "„Wer hat gestern seinen Teller nicht leer gegessen“, rief Christa Jäger in die Runde. Ein Schmunzeln zeichnete sich auf den Gesichtern ab. Aber das Wetter, es kann sein, wie es will, kann den Vereinsmitgliedern nicht die gute Laune verderben. Bevor das erste Ziel, Schloss Braunfels, angesteuert werden sollte, wollte man auf einem Parkplatz vorher noch gemeinsam frühstücken, aber das sollte nicht klappen. Der Parkplatz war zwischenzeitlich gesperrt worden. Manchmal kommen halt mehrere ungünstige Ereignisse zusammen. Da es aber immer noch heftig regnete, nahm man diese Tatsache gelassen hin, denn im Regen zu frühstücken, ist auch nicht gerade eine Freude. So mancher schaute immer wieder mal auf seine Wetter App und diese besagte, der Regen würde bald aufhören. „Weiter fahren“, lautete die Devise, auch wenn sich der eine oder andere Magen schon knurrend meldete. Kurz vor Braunfels hörte es tatsächlich auf zu regnen und von weitem konnte man das traumhaft schöne Schloss, das einem richtigen Märchenschloss gleicht, hoch über der Stadt erkennen. Auf dem Parkplatz unterhalb des Schlosses wurden Tische aus dem Bus geholt und das an Bord mitgenommene Frühstück serviert. Jetzt ließen es sich die Vogelschützer erst einmal schmecken. Gut gestärkt liefen alle gemeinsam zum Schloss hinauf, wo man einer Führung teilnahm. Schloss Braunfels ist heute noch in Privatbesitz. Seine Geschichte geht bis ins 13. Jahrhundert zurück, wo es erstmals als Castellum Brunivels erwähnt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die ursprüngliche Burg um mehrere Verteidigungstürme erweitert;  Ringmauern, Wallanlagen hinzugefügt, so dass eine regelrechte Schutzburg entstand. Nach einem Brand  im Jahr 1670 wurde sie vom damaligen Besitzer wieder aufgebaut. Jeder nachfolgende Besitzer verlieh ihr stets seinen ganz individuellen Charakter, die Burg verwandelte sich in ein Schloss. Nach 1880 erhielt dieses seine bis heute unverwechselbare Silhouette mit vielen Türmen und Erkern, die an ein richtiges Märchenschloss erinnern. Von den insgesamt 200 Zimmern des Schlosses wurden 14 als Museum eingerichtet und der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Beeindruckt waren die Vogelschützer von dem romantischen Rittersaal, der großen Gemäldegalerie und den verschiedenen Gesellschaftsräumen, die einen guten Einblick in das damalige Schlossleben vermitteln. Erstaunlich war trotz der enormen Deckenhöhe in den Räumen die erstklassige Akustik. Erreicht wurde diese durch große Wandteppiche, die den Schall schlucken. Zu sehen waren in Räumen Originalmöbel aus verschiedenen Zeitepochen und eine große Sammlung von Porzellan, Skulpturen, Gläsern, Pokalen, kunsthandwerkliche Produkte sowie persönliche Kleidungsstücke der Bewohner des Hauses Solms-Braunfels. Nach der Führung durch die Museumsräume schaute man sich noch den eindrucksvollen Innenhof sowie den Schlosshof mit seinem Kanonenplatz an. Inzwischen hatte sich sogar die Sonne ihren Weg durch die Wolkendecke gebahnt, aber es hieß „Abschied nehmen vom Märchenschloss“, denn ein zweites Ziel stand noch auf dem Tagesprogramm, die Universitätsstadt Marburg. Hier stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Ausgestattet mit reichlich Informationsmaterial konnte jeder dann diese bezaubernde Stadt mit seinen hübschen Fachwerkhäusern in den malerischen Gassen, insbesondere in der Oberstadt und all den anderen Sehenswürdigkeiten wie Alte Universität, Rathaus, die zahlreichen Kirchen, das Landgrafenschloss hoch über der Stadt besichtigen. Sehr schnell verging die Zeit und man war sich einig; sie reichte nicht aus, um all die lohnenswerten Plätze und Gebäude der Stadt zu erkunden, aber trotzdem hatten alle viele schöne Erinnerungen an Marburg mitnehmen können. Auf der Heimfahrt kehrten die Vogelschützer im Restaurant Hirschgarten in Bad Homburg ein. Der Name besteht zu Recht, denn vor dem Restaurant befindet sich ein großes Gehege mit Damwild. Mit einem kleinen Spaziergang durch den Park und entlang des Geheges holte sich die muntere Truppe Hunger für das gemeinsame Abendessen. Es war ein gelungener Tagesausflug, an den sich alle gerne erinnern werden.